Diese geschmeidige, glänzende Stoffart verleiht jedem Outfit Eleganz – erfordert aber eine vorsichtige Pflege.
Was ist Satin?
Satin ist keine Materialart, sondern eine Webtechnik. Die spezielle Satinbindung sorgt für eine glatte, glänzende Oberfläche. Satin kann aus Baumwolle, Polyester, Viskose oder Materialmischungen bestehen.
Handwäsche
Je nach Material variiert die Pflege, doch generell gilt: Satinstoffe immer vorsichtig behandeln. Am besten per Hand waschen, mit wenig Waschmittel und ohne starkes Reiben.
Nicht auswringen – rolle das Kleidungsstück in ein Handtuch und drücke die Feuchtigkeit sanft aus.
Maschinenwäsche
Wenn Maschinenwäsche erlaubt ist, prüfe das Pflegeetikett. Wasche bei maximal 30 °C im Kurzprogramm und schleudere bei niedriger Drehzahl (500–600 U/min).
Trocknen
Lufttrocknen ist am nachhaltigsten und schont den Stoff. Falls ein Trockner genutzt wird, dann nur bei niedriger Temperatur und kurzem Programm.
Bügeln
Entferne letzte Falten bei niedriger Temperatur. Bügle die Artikel auf links gedreht und idealerweise mit einem Tuch dazwischen, um den Glanz zu erhalten.
Unterschied zwischen Satin und Seide
Satin ist eine Webtechnik, Seide ein Naturmaterial. Beide glänzen, werden daher oft verwechselt. Seide kann ebenfalls in Satinbindung gewebt sein – es gibt also auch Satinseide.